reflections

Flashback.

Nach 2 Jahren standen wir uns wieder gegenüber.

Noch nie hatte ich solche Angst dir gegenüber zustehen.
Du erzähltest mir deine Geschichte. Du wirktest kühl und gefasst.

Doch der Blick deiner Augen sprach eine andere Sprache. Schmerz war unverkennbar.
Schmerz über einen Verlust der nie wieder rückgängig zu machen ist.

Du erzähltest mir deine Gefühle. Du sagtest du hast sie geliebt. Dennoch hast DU sie gehen lassen. DU hast ihr gesagt sie solle verschwinden. Hätte sie nur nie auf dich gehört.
Und dann wieder der Schmerz in deinen Augen. Doch, du hast sie geliebt.

"... als sie mich verzweifelt anrief und weinte sagte ich ihr ich werde sie so lange in meinen Armen halten, bis sie aufhört zu weinen..."

Wir standen da, sahen uns an und ich sehe uns auf dem Fest vor 2 Jahren. Alle waren glücklich und niemand von uns hat erwartet das uns nich einmal mehr 2 Monate bleiben. Hätten WIR sie nur nie gehen lassen.

Du hast dich kaum verändert. Nur dein Kummer macht mir Sorgen.

Ich verlasse meine Tagträume, sehe dich an. So sehr ich dich hassen will... Ich kann es nicht. Du verstehst mich. Du nahmst mich in den Arm. Du, von dem ich es nie erwartet hätte. Du sagtest mir etwas, was so wenig ist und mir doch soviel bedeutet...

"Danke das es dich gibt!"


Nie werde ich den Blick in deinen Augen vergessen als du über sie erzählst. Du weist wie sie war. Du leidest mehr und mehr. Es macht mich kaputt die dabei zusehen zu müssen. Es macht mich kaputt wenn du schreibst, weil du deinen Kummer im Suff ertränkst.

Wir sind uns so fremd und doch so vertraut. Du erinnerst mich so sehr an mich selbst. Du verstehst mich mehr wie alle anderen. Du bist ein Teil dieser "Geschichte". Ein Teil der Zeit die ich am liebsten für immer vergessen wöllte.

Ja, ich bewundere dich. Dich, der du einer Fremden das Herz ausschüttest. Der Fremden die dir nicht die letzte Wahrheit sagen kann. Die, die dir die schöne Wahrheit erklärt. Die, die Anlauf nahm dir die unschöne Wahrheit zu erzählen und schon am Start derb fiel. Und doch, sie wird es dir sagen. Eines Tages.

Doch bis dahin werde ich auf dich aufpassen. So gut es nur geht. Das bin ich EUCH "schuldig".

Und so lang ich denken kann werde ich uns auf jenem Fest vor 2 Jahren sehen. An dem Tag als wir nicht ahnen konnten wie schnell wir erwachsen werden sollen. An jenem Tag als alles noch ein Spiel wahr.



In lovin' Memory.
RIP.
LvT <3
4/16/1992-10/12/2007

23.6.09 00:35, kommentieren

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Tag 1

Soo... endlich habe auch ich mich entschlossen mein Leben in einem Blog nieder zu schreiben. Es soll eigendlich zum Großteil für mich dienen, da ich das meiste immer viel zu schnell vergess. Hoffentlich vergess ich nich mir hier alles aufzuschreiben

 

Alles in Allem habe ich heute leider feststellen müssen, das mein Leben recht langweilig ist, deshalb bin ich nun krampfhaft auf der Suche nach Veränderung. Aber iwie will genau die, mir LIEBE, Veränderung einfach nich eintreten. Ist mal wieder die Zeit wo nix so ist wie es sein sollte.

 

Heute nacht halb 3 habe ich es doch tatsächlich noch geschafft mich mit einem lieben Freund zuzerstreiten und das alles nur weil ich ihm die Wahrheit gesagt habe. Er meinte er wär komisch und ich gab ihm zur Antwort das er gelegentlich schwierig ist, aber NICHT mehr wie alle anderen auch. Seit eben jenem Satz redet er kein Wort mehr mit mir. Ist es zur Zeit etwa modern sich zu belügen, nur weil es besser klingt und bequemer ist? Zur Zeit wandel ich anscheinend mit jedem Wort was ich verliere über ein Mienenfeld, immer der Gefahr ausgesetzt das ich gleich in dir Luft fliege und zerfetzt werde. Vielleicht wird es Zeit für ein Schweigegelöbnis.

 

Danke für's lesen. 

17.6.09 22:58, kommentieren



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